Kaffee ist wie Benzin
Auch dieser nun endlich fertig gestellte Artikel zum Thema Kaffee und Lateinamerika ist von mir überarbeitet, gekürzt und für jeden der will, auf der Seite des Amateurs Jederzeit nachzulesen.
Auch dieser nun endlich fertig gestellte Artikel zum Thema Kaffee und Lateinamerika ist von mir überarbeitet, gekürzt und für jeden der will, auf der Seite des Amateurs Jederzeit nachzulesen.
Nun habe ich für die 4. Ausgabe des Amateurs meinen Pelota-Artikel etwas umgeschrieben und gekürzt. Er steht nun hier und kann mit Kommentaren versehen werden. Viel Spass.
Wozu werden Regeln eigentlich aufgestellt? Befolgt werden sie eh nicht! Nur ich selbst bin wichtig, scheint die Devise in diesen Tagen an der Uni zu sein. Das Wohl aller kümmert mich einen Dreck. So oder auch anders kann man die Situation in der Bibliothek beschreiben. In der letzten Zeit bringen immer mehr Studenten Trinken und Essen in ihren Körben in die Lesesäle herein. Interessieren tut das anscheinend keinen. Aufsichtspersonal hin oder her. Ich kann verstehen, dass es lästig ist, wegen einem Schluck Wasser oder einem Biss in das Butterbrot aus der obersten Etage der Bibliothek nach unten in den Keller zu laufen. Die Luft hier drinnen ist Staubtrocken, der knurrende Magen nervt, aber muss man die aufgestellten Regeln deswegen brechen. Es kotzt mich an, dass sich einige, immer mehr, das Recht herausnehmen, selbst zu bestimmen, was für die Allgemeinheit das Richtige ist. Andere schaffen es doch auch dieses Gebäude, nach drei oder vier Stunde lernen, lebend und dazu noch Schadenfrei; nicht verdurstet oder verhungert, zu verlassen.
Das es verboten ist, Getränke und Essen in die Bibliothek zu bringen, hat einen Grund. Bücher sollen nicht beschmutzt und verklebt werden. Verständlich. Und darum soll doch jeder bitte die 5 Minuten aufbringen, zum Fach zu laufen um sich dort zu verpflegen. Und deswegen werde ich ab heute jeden bei der Aufsicht melden, den ich mit Getränken und Essen in der Bibliothek sehe.
Eine Lösung für das Problem wäre, keine Körbe zum Transport der Bücher, Ordner und Laptops mehr in der Bibliothek bereit zustellen. Ich werde mich dafür einsetzen. Mal schauen wer als erstes lauf aufschreien wird.
In der 4. Ausgabe des Amateurs werde ich mich diesem Problem mit einem ausführlichen Artikel zuwenden.
Schmackhaftes und erfolgreiches Lernen noch!

Da ich gerade über meinem Artikel zur Kunstform pixacao für die 4. Ausgabe des Amateurs sitze, dachte ich mir, falsch kann es nicht sein, einen Gruß in die Welt da draußen zu schicken. Sehr ergiebig und in der farblichen sowie künstlerischen Ausgestaltung sind die Bilder von os gemos, welche ich nur wärmsten empfehlen kann. Schon anarchitect berichtete im Zusammenhang mit der “Entdeckung” des stitching-Programms “Double Take” von der legalen Lost Art Aktion des Train 124, wo geachtete und bekannte Künstler eine kompletten Zug ansprühen durften.
Zu meinem und vielleicht auch wieder zum Entsetzen der Amateur-Redaktionsmitglieder wird der Artikel immer größer, denn die Kunstform pixacao lässt sich prima mit der der Murals in einem Artikel verarbeiten. Wandmalereien, wir sprechen hier nicht unbedingt von Graffiti, haben in Lateinamerika Tradition. Riesige Bilder (murals) sind Meist Auftragsarbeiten, die pixacao-Schriftzüge Ausdrucksformen sozialen Aufstandes. Os Gemeos in einem Interview auf die Frage, was ihn zum Sprühen motiviert:
Hate and love, living in a country where you have to survive, the simple look of a child asking for money in the street, living in a country where the government doesn’t care about you, where there are no laws, where people are paid miserable salaries and are still smiling, waking up sometimes and realising it was only a dream. Idolatry, lack of union, vanity, ego, jeaulosy, people who need others to be somebody, people who use the others, love, we are proud to be brazilians and from são paulo, to know that what we believe in exists, to write incorrectly in portuguese, to live some moments that seem eternal, to use firecrackers in the street, to build fires in the street, to tell lies to the police, to know that our family loves us, to do things without thinking, using latex and rollers, to paint in the street with out clothes dirty from paint, to go up on a ladder without a shirt, to be from south america, to use the city, ugly things, to know we fly in the fog, to float paper boats in the rain.
Seid also gespannt, was euch in der 4. Ausgabe erwarten wird. Bis dahin wünsche ich viel Spass mit den ausgewählten Links.
Für alle die dieses Thema interessiert, ich habe auf den Text zum nachlesen in den Amateur gestellt.