Das Ende des Tschad-See
Der einst riesige Tschad-See wird noch in diesem Jahrzehnt von der Landkarte verschwunden sein. Experten mahnen an, dass der Tschad-See extrem gefährdet sein und bald der Vergangenheit angehören wird, wenn nicht etwas unternommen wird. Sind hier die Folgen an der globalen Klimaveränderung oder der Überbevölkerung des afrikanischen Staates Tschad zu sehen? Oder verschwindet das Wasser in einem unterirdischen Loch unter der Wüste?
Schlägt man heute den Atlas auf und betrachtet die Landkarte Westafrikas, so treffen sich dort die Grenzen von Niger, Nigeria, Kamerun und Tschad in der Mitte des Tschad-Sees. Doch diese soeben aufgeschlagene Karte entspricht, so wie Dutzend andere, nicht mehr der heutigen Realität. Der Tschad-See, die einst größte Wasserfläche Westafrikas verschwindet. Er trocknet aus. Satelliten-Fotos beweisen, dass der einst an 4 Ländern grenzende See heute nur noch an einen Staat grenzt. Lediglich auf dem Staatsgebiet von Tschad ist Wasser des Sees zu finden, weitab der Grenzen zu den Nachbarstaaten.
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Und wieder einmal habe ich nach langer Zeit einen weiteren Kayankaya Roman von Jakob Arjouni gelesen. Und ich muss sagen, auch dieser war wieder Spitze. 