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Schreibmaschine » 2006» März

Monatsarchiv für März 2006

 
 

Pok ta Pok

Pok ta Pok war schon in der Kultur der Mayas fest verankert. Nun kommt im Rahmen der Fußball-WM das Ballspiel auch zu uns. In den Museen von Mexiko-Stadt sind Ballspiele alter Hochkulturen dokumentiert, unter dem Begriff „Pelota“, was Ball bedeutet. Schriftliche Belege für die Regeln von Pok ta Pok gibt es nicht. Das rituelle Ballspiel konnte nur anhand der Darstellungen auf Reliefs und Tonplastiken rekonstruiert werden. Und der Name des Spiels ist auch nicht wirklich authentisch. Um es nämlich für Besucher aus Europa besser vermarkten zu können, wurde ihm von einem Archäologen der lautmalerische Namen Pok ta Pok gegeben.
Die Regeln sind schnell erklärt. Zwei Mannschaften stehen sich auf einem Volleyballgroßen Feld im Wettkampf um Punkte gegenüber. Auf dem Spielfeld gibt kein Netz, nicht einmal eine Markierung in der Mitte, die die Spielhälften sichtbar trennt. Neben dem Spielfeld hängt dann auch noch ein großer eiserner Ring, durch welchen der Ball hindurch geschlagen werden muss. Schafft dies eine der beiden Mannschaften, ist das Spiel beendet. Der Ball heutzutage besteht aus Kautschuk und hat in etwa die Größe einer Honigmelone. Die beiden sich rivalisierend gegenüber stehenden Mannschaften tragen jeweils unterschiedliche Kostüme. Auf der einen Seite kämpft die Mannschaft der Sonne gegen die auf der anderen Seite mit Totenschädeln geschminkten aufgestellten Gegenspieler. De Mythologie nach kämpft in diesem Spiel die Sonne gegen den Tod, das Licht gegen die Finsternis. Gekleidet ist der einzelne Spieler in einen bunten Lendenschurz, sein Oberkörper ist bunt bemalt, um seine Knie sind Wildlederstreifen gewickelt und sein Haar trägt Federn. Um den ‚Schlagarm’ trägt der Spieler einen bis zum Ellenbogen reichenden Handschuh, der ebenfalls aus Wildleder gearbeitet ist. Der Ball wurde zur Zeit der Hochkulturen mit Hüften, Oberschenkeln und Ellenbogen über das Spielfeld geschlagen. Wahrscheinlich glaubten die Spieler an einen mythischen Sinn ihres Tuns. Sie hielten durch das Schlagen des Balls Sonne und Mond in Bewegung. Und möglicher Weise wurde die unterlegene Mannschaft der Lebensspendenden Sonne geopfert.
Wurde das Spiel einmal begonnen, fliegt der Ball durch die Luft. Ein Gegenspieler schlägt den Ball mit dem Ellenbogen zurück. Der Bal fliegt nun wieder in die Gegnerische Spielhälfte zurück. Ein paar mal fliegt der Ball so nun hin und her, fällt zu Boden. Jemand hebt ihn auf und das Spiel geht weiter. Für jede Berührung gibt es einen Punkt. Einen Minuspunkt erhält die Mannschaft, wenn der Ball zu Boden geht. Es gibt keinen Schiedsrichter. Um dem Spiel das gewisse Etwas zu geben, wird es mit einem brennenden Ball im Abendrot der Sonne gespielt. Ein Spektakel soll es sein. Und wenn es sich im Kulturprogramm der Fußball-WM in Deutschland als Zuschauermagnet bewährt hat, soll zu einer touristischen Attraktion in Mexiko ausgebaut werden.

Zu sehen ist Pok ta Pok in fünf Städten Deutschlands:
21. bis 23. April in Hamburg; Rathausmarkt
28. bis 30. April in Dresden; Cockerwiese
05. bis 07. Mai in Mainz; Rheinufer
12. bis 14. Mai in Bremen; Bahnhofsplatz
19. bis 21. Mai in Berlin; Platz vor dem Roten Rathaus

Pro Spieltag sind drei Spiele vom Veranstalter eingeplant. Zwei sollen am Nachmittag und eins in den Abendstunden bei Dunkelheit stattfinden. Das Spiel dauert in etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde.

Infos zu Pok ta Pok gibt es ab Anfang April auf: poktapok.de oder unter: dfb-kulturstiftung.de

[via]

Farben

Was für eine Farbe entsteht, wenn man Heidelbeeren in Milch legt? Es dauert zwar eine Weile, aber nach einer gewissen Zeit verfärben die Heidelbeeren die weiße Milch. Ist Milchblau eine Farbe?

Stadtrundgang

Die Idee ist nicht meine. Marco sprach einmal davon, dass es hier in Magdeburg so viele alte und heruntergekommenen Häuser gibt, die in ein Paar Jahre entweder abgerissen oder renoviert, also in einen Zustand gebracht werden, der nichts mehr von der derzeitigen Schönheit des Andersartigen übrig lässt. Und er hat Recht.
Nimmt man sich einmal die Zeit und erkundet Magdeburg mit dem Rad, so entdeckt man auf seiner Reise unheimlich viele alte Gebäude, an denen der Zahn der Zeit nagt. Nicht alle Gebäude sind schön, doch erzählt ein jedes eine eigene Geschichte. Hier und da kann man noch alte Firmenaufschriften oder Namensschilder erkennen, Pflanzen suchen sich ihren eigenen Weg durch das Mauerwerk, Neues im Alten entsteht. Diese vier Türen sollen der Anfang einer hoffentlich spannenden Dokumentation des Magdeburgs werden, das eigentlich keinen mehr so richtig interessiert.

Verliebt in den Teufel #2.1

Sagte ich’s doch. Es gibt noch mehr dieser Teufel und seiner Fans. Die komplette Bildergalerie aller bisher gefundenen Teufel-Fan-Club-Bilder gibt es hier.

Bilderteppich Magdeburg







Elektroschrott

Ab heute darf der häusliche Elektroschrott (Toaster, Föhn, Computer, Kühlschrank, Playstation etc.) nicht mehr im Hausmüll landen. Wer dies doch tut, muss mit Geldstrafen rechen. Alle neuen Elektrogeräte tragen nun einen Aufkleber, welcher darauf hinweist, dass das Gerät nicht in die normale Mülltonne gehört.

Alte Toaster, ausrangierte Computer und kaputte Waschmaschinen haben künftig eines gemeinsam: Sie haben nichts im Hausmüll suchen. Elektroschrott muss ab Freitag zu bundesweit 1500 Sammelstellen gebracht werden. Die Entsorgung dort ist kostenlos - am Ende bezahlt aber irgendwie doch der Verbraucher.

[via]

Verliebt in den Teufel #2

anarchitect hatte schon einmal mit seinem Eintrag ‘Verliebt in den Teufel’ auf die Stencil Sticker am Haus des Lehrers auf dem Breiten Weg “Nordabschnitt hingewiesen. Auf meiner gestrigen Fahrt durch MD begegnete ich weiteren “Teufel-Stickern”. Und die Suche wird weiter gehen. Denn ich glaube, dass das noch lange nicht alles gewesen ist, was da so in MD angebracht wurde.


Weitere Teufel-Fan-Club-Bilder

Und weiter geht die Jagt/ 18.04.2006

ETA

Wie kann eine terroristische Organisation einen “permanenten Waffenstillstand” ausrufen, wenn sie doch die einzige Partei der beiden Fronten ist, die gewaltsam seit Jahren für ihre/ eine Ideologie kämpft, die in den Basken ein europäisches Urvolk sieht, dessen angestammtes Siedlungsgebiet in dem Pyrenäengebiet unrechtmäßig von Frankreich und Spanien aufgeteilt wird?

lies hierzu auch: antikriegsgruppe/blog

Abbau

Jeder Abriss ist gleichzeitig auch ein Schritt in Richtung Neuanfang.

Weinert geht für immer

Nachdem anarchitect mit seinem Eintrag schon im Februar auf die mögliche Schließung der Weinert-Buchhandlung aufmerksam gemacht hatte, war gestern in der Volksstimme vermeldet worden, dass die endgültige Aufgabe der Weinert Buchhandlung beschlossene Sache sei.

Der Besitzer der Traditionsbuchhandlung „Erich Weinert“ will am 30. Juni sein Geschäft schließen […], verkündete er gestern auf einer Pressekonferenz. Der gesamte Bücherbestand wird an die Thalia-Gruppe verkauft. Aus den rund 750 Quadratmetern Weinert-Buchhandlung und 800 Quadratmetern „Gondrom“ wird im Sommer eine 1500 Quadratmeter große „Thalia“-Buchhandlung im Alleecenter [entstehen].

Laut des Geschäftsführers von „Gondrom“ soll sich am alten und von so vielen Stammkunden der Weinert Buchhandlung geliebten Konzept der Vielfalt und des Angebots nicht ändern. Lesungen wird es weiter geben. Lediglich der Name und der Ort werde sich ändern, der Rest bleibe wie gewohnt.

Das glaube ich bei allen Versprechungen des Geschäftsführers nicht. Zwar werden alle 17 Mitarbeiter der Weinert-Buchhandlung übernommen und in die neue Thalia-Buchhandlung integriert, der aber von mir so geliebte persönliche Umgang wird in einer großen Buchhandlung mit der Zeit untergehen. Das familiäre geht leider verloren. Zwar soll das vielfältige Angebot bestehen bleiben, doch wird das bisher so gut einzusehende und zu überschauende Literaurangebot durch die Größe der Örtlichkeit etwas aus dem Blick geraten.

Schade dass Tradition irgendwann gehen muss.