

Die Ampelmännchenbilder sind der Reihenfolgen nach aus:
(ehemalige) DDR, Österreich, Taiwan, Japan, Monaco und Griechenland
Im Rahmen eines künstlerischen Projekts, welches in Naher Zukunft auf den Straßen von MD zu sehen sein soll, fand ich die überaus informative Seite zum Ampelmann. Mir war bis jetzt gar nicht so bewusst, dass das Ampelmännchen weltweit so Artenvielfältig in Erscheinung tritt.
Weltweit leuchten Ampelmännchen in unzähligen Variationen. In einigen Ländern sehen sie sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich aus. So sehen Sie zum Beispiel olympische Ringer aus Griechenland, seriöse Herren aus Japan, Roboter aus Polen oder schleichende Slowaken mit Schlaghosen. Festzustellen bleibt, dass sich die Ost-Ampelmännchen durch ihren speziellen Charakter doch deutlich von den anderen abheben.
Die ostdeutschen Ampelmännchen sind echte Berliner Jören: Am 13. Oktober 1961 wurde in der Hauptstadt der DDR die erste Fußgänger-Ampel vorgestellt. Der Verkehrspsychologe Karl Peglau nahm sich damals der Aufgabe an, die Unfall-Gefahren des wachsenden Straßen-Verkehrs einzudämmen. Seine Idee war, die bisher nur aus Farbsignalen bestehende, allein bestimmende Autoampel durch jeweils eigene Ampeln für die anderen Verkehrsgruppen zu ergänzen. Dieses System wollte er mit Farb-Form-Signalen ausstatten.
Marian, wie sieht eigentlich der Ampelmann in Santiago de Chile aus?
Um noch weitere Ampelmännchen rund um den Globus zu sehen, klicke einfach hier: ampelmann international
Und wer noch etwas Zeit hat, der kann sich ja unter traffic light wars witzige Kleinepisoden aus dem Alltagsleben der Ampelmännchen ansehen.