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Schreibmaschine » 2006» Oktober

Monatsarchiv für Oktober 2006

 
 

Schlachtfeld Uni

Die Uni hat gerade wieder begonnen. Das WS 06/07 ist in seiner Ersten Woche. Und nichts hat sich geändert. Überfüllte Seminare, gestresste Mitstudenten, genervte Dozenten. Und immer dieser ewige Kampf, wer in einem Seminar einen Schein machen darf, also sitzen bleiben darf und wer Pech hat und zum Gehen aufgefordert wird. Die die gehen müssen, dürfen sich natürlich auf einer Liste eintragen, auf der man für das nächste Semesterseminar vorgemerkt wird, also eigentlich einen Garantie erwirbt, den Schein dann schlussendlich im nächsten Semester machen zu dürfen. Denn der Dozent ist nicht bereit, das Seminar wegen Überfüllung zu teilen. Es wäre zu viel Arbeit für ihn. So lässt er lieber die Liste mit den Vorgemerkten Semester für Semester länger werden, anstatt das Problem in den Griff zu bekommen. Denn der Student hat ja schliesslich Zeit ein wenig zu warten. Struktur und Ordnung sucht man also vergebens in diesen Tagen. Alles beruht auf irgendwie auf Glück.

Eine Frage drängst sich mir allerdings auf: Was werden die Dozenten für Ausreden finden, wenn man erst einmal eine Studiengebühr von 500 € und Plus an die Uni gezahlt hat und somit eine “Platzgarantie erstreiten kann= darf? Dann kann der ach so überarbeitete Dozent Keinen mehr des Seminars verweisen! Und das mit dem Geld vielleicht neue Lehrkräfte/ Hiwistellen in der Geisteswissenschaft bereitgestellt werden, glaube ich kaum.

Anmerkung zum Bild: Das Kleeblatt-Stencil wurde in Prag aufgenommen.

Schrankschnüffler

Ich glaube, ein jeder von uns war schon einmal Schrankschnüffler gewesen oder ist es heute immer noch. Ob mit voller Absicht oder einfach nur aus ungezwungener Neugier heraus, in fremden Badezimmern haben wir uns sicherlich alle schon mal von dem unerforschten Unbekannten hinter der verspiegelten Badschranktür zu einem kurzen oder auch ausführlichen Blick verführen lassen. Ob nun während der Stundenzeit auf einer WG Party oder bei Freunden, zu Hause oder bei Verwandten, früher oder später trifft dann irgendwann auf einen Badhängeschrank, welcher so perfekt platziert über dem Waschbecken angebracht ist, dass der Drang zum Erforschen nach dem bisher Unbekannten einfach nicht unterdrückt werden kann. Magisch zieht es einen an, ihn öffnen zu wollen. „Was mag Sie/ Er darin alles nur aufbewahren können, dass es unbedingt hinter verschlossenen Türen vor mir versteckt werden müsste“, schießt es einen durch den Kopf und kaum hat man diesen oder einen anderen Gedanken, während man sich beim Händewaschen im Spiegel betrachtet, zu Ende gedacht, hat das Drücken an der Spiegeltür mit dem rechten Zeigefinger auch schon die verborgenen Schätze zu Tage gefördert.
Vorsichtig nimmt man nun diverse Gegenstände aus dem Schrank, versucht sich dabei noch krampfhaft die vorgefundene Ordnung zum späteren Spurenverwischen zu merken und steckt schon voll im Abenteuer. Geräuschlos geht eine solches Schrankschnüffeln nie von statten. Aufgeflogen ist man dann, wenn das Klopfen an der Badtür und der „Was machst du so lange im Bad – ist alles in Ordnung bei dir?“ Satz kombiniert von der Hausherrin durch die verschlossene Tür an dich herangetragen wird. Was hat dich und dein Spionageauftrage verraten? In Panik erwischt worden zu sein, verstaut man dann schnellstmöglich Alle sich bis dato angesehenen Gebrauchsgegenstände der täglichen Gesichtspflege wieder im Schränkchen. Da nur zu oft die Duftfläschchen der Badschrankhaber an vorderster Front stehen, verschärft das Klirren der Parfumflaschen die Peinlichkeit des Erwischtwordenseins noch um ein Vielfaches. « Zum Glück », so denkt man beim Endriegeln der Badtür, «ist mir nichts runter gefallen», gibt sich aber beim Heraustreten so natürlich wie nur möglich. „Nichts sein gewesen“, entgegnet man der Fragenden auf die Bemerkung, möglicher Weise die Kondome hinter der Pflasterpackung gesucht zu haben, und schreitet aufrechten Ganges in das Innere der Wohnung zurück.

Das Bild habe ich von hier ausgeschnitten

Fan-Sein. Ein Fragment

Teil 1. Der Sport Fan. „Fußball ist sein Leben“
Samstag. Schon seit Montag wusste er, dass sich der Samstag nur um ihm und seinen Fußball drehen würde. Die DFB-Elf spielt in Rostock gegen Georgien. Zwar nur ein Freundschaftsspiel, wo es um ein „Ausprobieren“ geht. Aber immerhin ein Kick, der seine Reise wert sein wird. Kein Sich-in-den-Sessel-setzen und Bier-zur-Halbzeitpause-aus-dem-Kühlschrank-holen-Samstagabend. Fußball live. Ganz nah dabei. Fan-Sein. Das Bahn- Ticket nach Rostock hatte er schon vor gut zwei Wochen gekauft. Am Mittwoch kam dann endlich mit der Post das sehsüchtig erwartete Platzticket zum Länder-Freundschaftsspiel. Das Trikot mit der Beflockung der Nr. 20 hatte er vorsorglich schon letztes Wochenende zusammen mit seinem Fan-Schal und der Glücksbringenden Unterhose waschen lassen. Heute war nun endlich Samstag. Als er gestern Abend nach dem Tatort zu Bett ging, legte er, noch bevor er sich die Zähne putzt hatte, sein Kostüm für den morgigen Tag auf dem Stuhl neben seinem Bett zu Recht. Als er in der Nacht den gewohnten Weg zur Toilette schlafwandeln hinter sich gebracht hatte, vergewisserte er sich im schwachen Mondlicht, ob den Trikot, Socken, Schal, Deutschlandfahne und die schwarz-rot-gold Schminke noch an Ort und Stelle lägen.
Nutella aufs Brot, Bitburger im Rucksack, Schwarz-Rot-Gold auf der rechten und linken Backe, die Fahne in der linken Hand gewaltig in die Höhe haltend den Weg ins Glück aus dem Hauseingang suchend, sein Tag konnte beginnen. Brötchenholer und Hundeausführer waren an diesem Morgen die einzigen stummen Zeugen seiner Leidenschaft.
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Der weibliche Kastanienmann

Gibt es im Deutschen eine Bezeichnung, unter welcher man das Kastanienmännchen weiblich machen kann?

Die Sache mit der Kastanie

Wenn der Regen öfters als sonst fällt, der Wind zu nimmt und die Temperaturen immer weiter in den Keller rutschen, wissen wir, dass der Herbst angekommen ist. Langsam aber unaufhaltbar fallen die Blätter und Früchte von den Bäumen herab. Für viele Menschen mag es nun ein prachtvoller Anblick sein, das farbenreiche Laub auf den Wiesen und Gehwegen herum liegen zu sehen. Mütter und Väter, Omas und Opas gehen nun mit ihren Kindern und Enkelkindern hinaus und erfreuen sich beim Kastanien- und Blättersammeln. Die in den Tüten und Beutel gesammelten Früchte des Waldes werden nach Hause getragen und in den vorgewärmten und mit Musik beschalten Stuben bei Tee und Gebäck zur Freude der Kinder zu Kastanienmännchen liebevoll zusammengesetzt. Das Kinderherz lacht und die familiäre Zusammengehörigkeit kennt kein schöneres Bild. Schön war es, Kind zu sein. Und sicherlich möchte auch ich mit meinen Kindern genau dieses Glücksgefühl später einmal finden.
Doch ob es je soweit kommen wird, hängt ganz davon ob, ob sich das Verhältnis zwischen Kastanie und Mir wieder ins Lot rückt.
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Trennungsagentur

Unsere Trennungsagentur ist ein Dienstleistungsunternehmen, das insbesondere Menschen helfen soll, die sich in einer Trennungsphase befinden. Es fällt vielen Menschen zunehmend schwerer, unangenehme Nachrichten zu übermitteln. Da wird es als sehr unangenehm empfunden, einem Partner auf die richtige Art und Weise zu sagen, dass Schluss sein soll, dass man nicht mehr belästigt werden möchte, oder aber auch den Nachbarn darauf hinzuweisen, dass jeder Streit mitgehört werden kann usw. Das primäre Ziel einer Trennungsagentur sollte die gütliche Einigung von zwei sich Trennenden sein. Der Trennungsagent fungiert hier gewissermaßen als Vermittler, manchmal auch als Dolmetscher wenn zu viele Missverständnisse eine Partnerschaft welcher Art auch immer haben scheitern lassen.

Soweit zum Selbstbild der Trennungsagentur. Sollte die Eine oder Andere Beziehung gerade kurz vor dem Aus stehen, die nötige Entschlossenheit oder Alternative zum richtigen Schlssmachen aber noch nicht gefunden sein, dann schaut doch mal bei Bernd Dressler rein. Der Kunde kann bei der hier angebotenen Dienstleistung zum Thema “Aus und vorbei” aus 4 Paketen auswählen.
Da gibt es zum Beispiel für 29,95 € das “Schriftlich Schlussmachen” -Paket, wo der Schlussmacher seine Entscheidung schriftlich dem oder der kommenden Ex mitteilen will. Die Agentur hilft beim Aufsetzen eines Briefes, der nach Ihren Angaben und Wünschen formuliert ist. Mit der Trennung auf Bestellung kann scheinbar nichts mehr schief gehen. Und da es auf dem freien Markt bereits mehrere solcher Agenturen (Agentur 1; Agentur 2; usw) gibt, sagt ja schon vieles.

2day 4u

Welches elektronische Spielzeug der Neuzeit haben beispielsweise Angela Merkel und eine Hausfrau aus Baden Baden auf jeden Fall? Ich darf doch sehr bitten! Keine schweinischen Gedanken jetzt! Beide haben möglicher Weise ein Handy. Und wozu nutz man ein Handy. Genau, zum shomsen.
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MANGO stencil

Kann und darf man als eingetragener Dienstleister wild Plakatieren und für Werbezwecke die Sprühdose samt Schablone in die Hand nehmen? Wenn dem so sein sollte, werde auch ich einen Namen den ich zur Kunstform in der Umwelt künstlerisch darbieten möchte, im Handelsregierter eintragen lassen. Somit hätte ich dann ja eine “rechtliche” Grundlage für meine bis dato illegale street art -Form.
Wieso ich auf solche Gedanken komme? In der Nacht vom Freitag auf den Samstag sind MANGO - Schablonen - Schriftzüge (stencils) in der Innenstadt von Magdeburg aufgetaucht. Vor dem Karstadt, gegenüber des Papenbreer (siehe Fotos) und noch an anderen Stellen.
Leider glaube ich, dass es die Ordnungshüter in Magdeburg wenig interessiert, was da auf dem Gehweg geschrieben wurde. Wichtiger Probleme sind in der Landeshauptstadt zu lösen. Kontrolle von Radfahrern, die auf der falschen Gehwegseite fahren müssen, da der eigentlich zu benutzende Radweg von Autos zu geparkt ist oder der vergnügte und gemütliche Plausch mit Freunden oder Anwohner.

Widersprüchliche Vorbildrolle des DFB

„Keine Macht den Drogen“. Eines von vielen DFB- Engagements, wo der Fußballbund auf Probleme in unserer Gesellschaft in einer Vorreiterrolle aufmerksam macht und sich so für Lösungen zu diesem Bereich einsetzt.
Das finde ich ja alles schön und gut. Und das ein solcher Beitrag wichtig ist, will ich an dieser Stelle auch nicht in Frage stellen. Doch kann dieses Engagement für voll genommen werden?
Ich habe nämlich berechtigten Zweifel an dem oben genannten Ausspruch und somit ein Problem mit dem DFB und seiner Glaubwürdigkeit. Jedes Mal wenn entweder die Bundesliga in der Sportschau am Samstag auf ARD oder die Deutsche Nationalmannschaft irgendein Länder-, Qualifikations- oder Weltmeisterschaftsspiel absolviert, macht Oliver Bierhoff oder die ganze DFB- Auswahl Reklame für Bitburger. Bitburger ist ein Bier. Also für Alkohol! Und da Bier als Alkohol zählt und Alkohol zu den Drogen zählt, ist die Reklame „Keine Macht den Drogen“ vom DFB einfach nur so dahin gesagt. Glaubhaft wirkt das darum für mich schon lange nicht mehr.
Bier mag in Deutschland zwar als gesellig machend eingestuft werden, bleibt aber trotzdem eine Droge. Bier und als eine Alkoholform kann man überall kaufen und trinken, ohne gleich schief angeschaut zu werden. Bier gehört schon immer in Deutschland zum Gesellschaftsbild, wie das Sauerkraut und die Kartoffeln zum Schnitzel auf den Teller, deswegen kann das weltbekannte deutsche Bier doch gar nicht schlecht für jeden Einzelnen sein. Aber Alkoholiker sieht man dann doch an jedem Bahnhof oder Platz. Die sind genauso gesellschaftlich „akzeptiert“ und verschmerzt wie der Bierausschank in der Kneipe nebenan.
Ich finde, der DFB sollte sich einmal Gedanken machen, ob der Sponsor Bitburger nur das große Geld einbringen soll oder ob man nicht einen anderen Sponsor finden sollte. Zwar unterstützt Bitburger den Auf- und Ausbau von deutschen Bolzplätzen, finanzierte durch jeden gekauften Kasten Bitburger, doch fördern sie damit unweigerlich den Drogenkonsum. Von Erwachsenen und Kindern zugleich. Tolle Idee, oder? (Dies ist ironisch gemeint!) Kauft Bier, sauft euch die Leber kaputt und werde Drogenabhängig, aber alles nicht so schlimm, denn ihr unterstützt ja am Ende eigentlich nur eine gute Sache.

adidas goes street art

seen on the Grosse Diesdorfer street in Magdeburg Stadtfeld