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Schreibmaschine » 2007» Mai

Monatsarchiv für Mai 2007

 
 

Punk 2.0

Berlin. Neulich in der Straßenbahn.
Zwei Punks steigen ein. Ein Mädchen, schätzungsweise 16 Jahre alt und ein Junge, wohl im selben Alter wie das Mädchen, vielleicht auch jünger. Der Junge mit nem verbundenem Arm, Punkerunfall würde ich schätzen. Das Mädchen gesund. Äußerlich auf jeden Fall schien ihr nichts zu fehlen. Irgendwie schien die Stimmung zwischen den beiden gerade aber nicht so gut zu sein. Er schimpft auf die scheiß Ärzte und sie auf ihn.
Zu meiner Erleichterung schwiegen sich die beiden dann für ne kurze Zeit an. Ruhe kehrte in die Bahn ein. Er nippte an seinem Bier und sie zupfte gelangweilt an ihrem Röckchen mit Aufstickern und Kettchen rum. Nachdem sein Bier leer war, ging sein Frustablassen mit verbalen Mitteln gegen die Gesellschaft weiter. Auch wenn sie die ganze Zeit über aus dem Fenster geschaut hatte, abwesend waren ihre Gedanken nicht. Ab und zu nickte sie mit dem Kopf oder sagte „Recht haste Hannes“ wenn sie seiner Meinung war. Als er in Rage gegen den Sitz vor ihm trat, sah ich zum ersten Mal seine nagelneuen Dock Martens Stiefel. Arm schien er auf jeden Fall nicht zu sein. Die Schimpftriaden gegen alle Nicht-Punker und somit automatisch Looser in seinen Augen nahmen ab und da sich seine Argumente zu wiederholen schienen, was er wohl merkte, hielt er halt die Klappe. Aus einer seiner Hosentasche zauberte er ein neues Bierchen. Er schien nun wieder glücklich zu sein.
Punker durch und durch dachte ich mir. Er genoss sein Bier, teilte ab und zu mit ihr, fragte neue Fahrgäste nach ner Zigarette oder Kleingeld, sie saß einfach nur da und genoss die Blick der anderen Fahrgäste. Und dann passierte es. Sie zog ein Handy aus einer ihrer Rocktaschen und schrieb, wer weiß schon wem, ne Kurzmitteilung. Und nicht irgend so ein Handy. Eines der neueren Generation. So zum aufklappen. Klein, flach und sicherlich nicht billig. Erst merkte ich gar nicht, was mir an diesem Bild komisch vorkam. Es dauert ein Paar Sekunden, doch dann hatte ich es. Da wollte die Punkertante Punk sein und leistet sich ein Handy. Ihr Freund schimpft die ganze Zeit auf unsere kapitalistische Gesellschaft und sie - immer hin Freundin des Punk-Jungens und der Kleidung nach nicht zu urteilen eine nicht zur Szene gehörige - nutzt dann den Luxus eines Handys, um mit einem – ich würde mal sagen – Punkfreund oder wem auch immer aus ihrem Freundeskreis, ein SM-Pläuschchen zu halten. Auf der Straße leben, zerfetzte Klamotten tragen, keine Job haben wollen, Leute nach Geld anschnorren und dann einen auf Punk 2.0 zu machen.
Ich musste über das Mädchen einfach nur lachen. Die kann mir doch nicht wahrhaftig erzählen wollen, sie hätte mit unseren gesellschaftlichen Konventionen gebrochen. Ich will hier jetzt nicht alle Punks in Berlin oder wo auch immer mit diesem Mädchen unter einen Hut stecken, aber sie fand ich nach dieser Aktion voll unpunkig.

leere Bücherregale

Wenn ich mich heute so in meinem Zimmer umschaue, dann kommt vor allem wegen der zahlreichen Bücher in den etlichen Regalen Gemütlichkeit auf. In langen Nächten verschlang ich den einen oder anderen Wälzer und pflege zu ihm daher eine gewisse Beziehung. Ich könnte mir mein späteres Heim ohne Bücher gar nicht vorstellen. So wie die Tageszeitung in Papierform jeden Morgen das Frühstück erst richtig essens-wert macht, so gehört ein reales Buch mit Papierseiten und Umschlag zum Wochenend-Sofa-Ausspannen.
Doch das könnte bald Vergangenheit sein. Wie auf tagesschau.de zu lesen ist, lesen immer mehr Jugendliche in Japan in E-Books, also elektronischen Büchern, die aus dem Netz herunter geladen und auf dem eigenen Rechner gelesen werden können.
Wenn der Trend wirklich in diese Richtung gehen sollte und das E-Book das Papierbuch ablösen sollte, werde ich in Zukunft wohl auf dem Flohmarkt nach lesbarem in Papierformat für mein Bücherregal suchen müssen.

gesunder Klang

Schon vor einiger Zeit lief bei den Leuten von spreeblick.com dieses unten zu sehende Gemusique-Video. Heute nun endlich hatte auch ich mal Zeit, einen Blick auf die schrillen Töne zu werfen. Toll. Zwar sollte man das Gemüse lieber zum essen verwenden, wenn die Gruppe jedoch nach dem Musizieren alles zu einem großen Gemüseeintopf verarbeitet hat, habe ich auch nichts dagegen.

via spreeblick

FR

Seit heute gibt es die Frankfurter Rundschau (FR) in einem neuen Gewand. Im Tabloid-Format (Zeitung im Halbformat) nun täglich erhältich, wagt sie als Erste unter den deutschen Tageszeitungen im Riesenformat den Schritt in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft. Was sich auf dem englischen Zeitungsmarkt als erfolgreiches Format durchgestzt hat - dort findet der Leser fast nur noch Tageszeitungen im Tabloid-Format - , soll nun auch hier Fuss fassen.
Ich persönlich finde das neue Formal der FR nicht so toll. Sie liest sich wie ein Magazin und nicht wie eine Zeitung. Ich finde es gut, wenn man beim lesen die einzelnen Teile der Zeitung seperat trennen kann. Wenn mich bei einem längeren Besuch auf der Örtlichkeit gerade nur der Kultur- oder Sportteil interessiert, so muss ich mir nun bei der FR die komplette Zeitung unter den Arm klemmen. Da die FR nun kompakter, dadurch aber nicht schlanker geworden ist - zum Glück verzichtet die FR nur wegen der Größe nicht auf Inhalt - wiegt sie auch einiges. Das Lesen in der Bahn kann so ganz schön in die Arme gehen. Hätte sie immer noch einzelne voneinander getrennte Zeitungsteile, könnte man das Problem der nicht vorhandenen Stärke in den Armen umgehen.

Ich bin mal gespannt, wie die Reaktionen auf das neue Gewand in der morgigen FR ausgefallen sind.

viagra hilft hamstern gegen den jetlag

Bei den Freunden der taz las ich heute, dass die Wunderpille für den Mann (viagra) Hamstern gegen jetlag hilft.
Das ist doch mal ne Nachricht. Toll!

Rein-Steiger-Weiber

Die Saison 2006/2007 in der deutschen Fußballbundesliga ist gespielt.
Stuttgart ist Meister.
Schalke ist Zweiter.
Bremer ist Dritter.
Die Bayern nur Vierter.
8 Minuten lang war Schalke 04 am letzten Spieltag virtueller Meister. Der Traum von der heiß ersehnten Meisterschaft war in diesen Minuten zum greifen nah. Doch Stuttgart war besser. Am Ende war es fast wie in der Saison 2000/2001. Schalke wieder nur Zweiter, ein anderes Team Erster.
An diesem 19. Mai 2007 ließen die Fans beider Mannschaften die Stimmung vom Sommermärchen noch einmal aufleben. All diejenigen, die keine Karte mehr fürs Stadion ergattern konnten, versammelten sich zu 10-tausenden im Freien vor Leinwänden und gaben sich einer Achterbahn der Gefühle hin. Die VFB-Anhänger in Stuttgart, die S04-Leidensgenossen auf Schalke. Nach dem Abpfiff konnten überschwängliche Freude bei den Einen und tiefste Trauer bei den Anderen beobachtet werden. Stuttgarter Fans feierten den Sieg über die Meisterschaft ausgelassen, Schalkes Fans versuchten ihre Niederlage in Tränen zu gießen. Die starken Männer in blau weiß ließen sich nichts anmerken, schwache Frauen an ihrer Seite wischten sich ungeniert die Sturzbäche von den Wangen. Die Emotionen der Fans hätten nicht unterschiedlicher sein können.
Mit einem kühlen Bier in der Hand verfolgte ich diese Bilder des letzten Spieltages beim aktuellen sportsudio. Eigentlich war es mir egal, wer Meister wird. Ein wenig hoffte ich aber schon, dass es S04 vielleicht doch noch schaffen könnte. Meiner Freundin war das völlig egal. Aufregung an diesem Abend kam bei ihr nur einmal auf. Aus dem Nichts heraus sagte sie: „Ich kann diese Rein-Steiger-Weiber nicht verstehen.“ Gemeint hatte sie Frauen in blau weiß, die weinend nach dem Abpfiff in den Armen ihrer Freunde lagen und ihren Emotionen freien Lauf ließen. „Wie kann man nur wegen so einer Sache weinen, wie kann man sich da nur so rein steigern?“, schickte sie hinterher. Es sei doch nur Fußball.

Underwater Sculpture Park

The Underwater Sculpture Gallery in Grenada, West Indies is a project started in May 2006 by sculptor Jason Taylor, with the support of the Grenadian Ministry of Tourism and Culture. This is a unique artistic enterprise, celebrating Caribbean culture and highlighting environmental processes, such as coral reef re-generation.
The Underwater Sculpture Park also explores the ever-changing relationships of Art and the environment, whilst providing a unique and fascinating marine park for scuba diving and snorkelling.

wer mehr über dieses sehr sehenswerten projekt erfahren möchte, der klickt einfach hier

gesehen habe ich es bei den leuten von woostercollective, das bild habe ich auch von dort

Hatte ich als Kind auch schon Probleme?

Auf der Seite des Amateurs kann man meinen neusten Beitrag zum nächsten Heft nachlesen. Es ist erst der Anfang einer noch nicht fertig zu Ende gedachten Auseinandersetzung mit dem Problemkomplex “Probleme in Kindertagen und Probleme heute”.

der Deutschen liebstes Hobby

Der Deutsche liebt ja bekanntlich viel Bier, Kuchen, Bratwurst und Sauerkraut, Brötchen und noch manch andere Leckereien. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Erst vor einigen Tagen hatte die Koalition ein Programm gegen Fettleibigkeit vorgelegt, wie den Deutschen das Dick-Sein weggemacht werden könnte. Die Wirtschaft baut mit Kalorienreklame aber immer schön weiter am dicken Deutschen.
Welcome you people in good old fat Germany.

die plakatwand mit aufgeklebtem uwe-kommentar befindet sich auf der rechten seite vor dem ersten tunnel wenn man vom city carre in richting damaschkeplatz fährt

RAF

In der taz war heute unter der Überschrift “Terror! Schlaten Sie ein!” vom

Jubiläumsjahr des “Deutschen Herbstes”

zu lesen.

Darf man von einem Jubiläumsjahr sprechen, wenn es um Terror und Tote geht?
Wenn der 100 Jahrestag der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten ansteht, spricht man dann auch von einem Jubiläumsjahr?
Oder wenn die Ereignisse des 11. September in 40 Jahren aufarbeitet werden. Ist das dann auch ein Jubiläumsjahr?