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Schreibmaschine » Wenn nicht jetzt, wann dann!

Wenn nicht jetzt, wann dann!

Mein persönliches Ende mit dem „Muss-ich-unbedingt-haben“ Massenkonsumdenken

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Dieser Tage stellte Steve Jobs sein neustes Notebook aus dem Hause apple vor. Noch schlanker, noch schicker, noch innovativer ,noch …, noch … und noch …. . Die Jünger, Junkie und Fetischtypen und -typinnen der Apple-Gemeinde feierten. Und auch mein Herz schlug schneller und freudiger. Bis zu diesem Tag war eigentlich klar, dass ich mir unbedingt - komme was wolle - dieses neue MacBook Air kaufen werde. Und sei es nur aus dem Grund, es haben zu wollen. Denn unbedingt gebraucht hätte ich ein neues Notebook nicht.
Seit nun gut 4 Jahren liebe und lebe ich mit meinem iBook der 4. Generation, teile erfolgreiche Momente der Finger-Tastatur-Geschicklichkeitstextproduktion, aber auch weniger lichte Augenblicke des Möchtegernjournalismus, gezeichnet vom täglichen Kontakt mit meinen Fingerkuppen lösen sich mehr und mehr einzelne Buchstaben meiner nicht mehr ganz schneeweißen Tastatur in durchsichtige Zeitzeugen vergangener Jahre auf, aber trennen möchte und werde ich mich nicht von ihm. Das die Hülle zerkratzt, der 2. Akku verschliessen, die USB-Ports ausgeleiert und das Trackpad mittlerweile gefühllos ist, mag für den einen oder anderen ein Grund zu viel sein, nun endlich Abschied zu nehmen und sich dem Neuen hinzuwenden. Für mich muss da schon noch mehr kaputt gehen. Ein Ende dieser einseitigen Lieben scheint noch lange nicht in Sicht.
Statt dessen will ich mich in Verzicht üben. Verzicht vor einem übersteigerten Massenkonsumdenken und -handeln. Das mag jetzt klingen, als sei der Verzicht etwas schweres und aufopferungsvolles für mich, und so war es im ersten Moment auch. Doch nach und nach - betrachtet man die Dinge, die man bereits besitzt einmal mit genügend Abstand - erkennt man schnell, wie viel unnützes und doppeltes man über die Jahre angehäuft hat und immer noch willig ist, anzuhäufen. Wozu also soll ich mir etwas neu anschaffen, wenn ich mit dem was ich habe, noch mehr als zufrieden sein kann? Nur weil das andere neuer, schicker, jünger, schneller ist? Es wird immer neuere Sachen und Dinge geben, die ich schon als eine ältere Ausgabe besitze. Wollte ich Schritt mit dem durch die Industrie gepredigten Konsumanschaffungswahn halten, ich würde zum einen pleite gehen und zum anderen Müll in unglaublicher Menge produzieren. Ich sagen nicht, dass ich mir in Zukunft nichts doppelt anschaffen werde, jedoch werde ich in Zukunft darauf achten, was wirklich notwenig ist, angeschafft zu werden.
Ist es nicht so, dass unsere Gesellschaft immer mehr dem Wahn verfällt, ständig neue - über das Notwendige Mass hinaus - Konsumgüter anzuhäufen? Und wozu? Ins Grab kann man eh nichts mitnehmen! Scheinbar konsumieren wird doch nur, um der von uns selbst geschaffenen Industrie, ihrem fiktiven Zahlungsmittel und den wenigen besitzenden Reichen noch mehr Antrieb zu geben, noch mehr Konsum zu erschaffen. Ich sage nicht, dass gewisse Gegenstände in unsere zivilisierten Gesellschaft nicht von Nutzen und Bedeutung sind. Doch geht der Materialismus viel zu weit. Gebrauchsgegenständige sollten Gebrauchsgegenstände bleiben und nicht zu sinnlosen Status-Vorzeige-Symbolen mutieren. Ist man heute nur noch, was man besitzt und vorzeigen kann?
Lohnt man nicht viel lieber in schöne Momente und gemeinsame Zeit investieren, die das Leben unmittelbar und auf Dauer zu einem glücklicheren Leben machen? Lecker essen gehen, bei Kaffee und Kuchen Zeit mit Freunden verbringen, Kultur erleben oder einfach nur lesen und reisen? Jeder mag hier - und das muss ich zugeben - seine eigene Definition von Leben sehen und haben, doch all die aufgezählten Sachen - ausgenommen der Bücher vom lesen - stellen keine Sammelobjekte im materialistischen Sinne dar. Nicht kann einstauben? Nichts muss umständlich beim nächsten Umzug in Kartons gepackt werden. Ziehe ich um oder bewege ich mich von A nach B, so sind meine Erinnerungen treue Begleiter. Und wenn man dann doch zu einem Gebrauchsgegenstand schon ideelle und emotionale Bindung eingegangen ist, dann sollte diese doch bitte aufrichtig und dauerhaft sein. Schließlich wechselt man ja auch nicht von eben auf jetzt den Freundeskreis.

Konsum

Kauf mich.
Brauch ich.
Brauch ich doch nicht.
Dann kauf mich halt nicht.


 
 
 

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